Geschwisterkinder

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„Geschwister von Kindern mit Beeinträchtigungen bzw. Behinderungen haben Fragen, machen Beobachtungen, sammeln viele Erfahrungen, die ihr Leben prägen.“ (Marlies Winkelheide)

 

Mit einem Bruder oder einer Schwester aufzuwachsen, die an MPS erkrankt sind, ist für ein Kind nicht immer einfach. Die Lebenssituation des MPS-Kindes bringt für Familien Anforderungen mit sich, denen sich die Bedürfnisse aller anderen Familienmitglieder anpassen oder unterordnen müssen. Insbesondere die nicht behinderten Kinder geraden dabei oft aus dem Blickfeld, weil das kranke Kind zwangsläufig viel Aufmerksamkeit, Zuwendung und Zeit der Eltern beansprucht.

So “laufen“ die Geschwisterkindern oft „mit“, haben Schwierigkeiten ihre Bedürfnisse zu artikulieren und stellen sie oft hinten an. Hinzu kommt bei schweren MPS-Verlaufsformen eine frühe Auseinandersetzung mit dem möglichen Verlust des Geschwisters, der eigenen Trauer und der Trauer der Eltern.

Die Gesellschaft für MPS e.V. bietet deshalb während ihrer Konferenzen ein spezielles Programm für Geschwisterkinder an. Seit 2009 gibt es außerdem in der Woche nach Ostern eine Geschwisterwoche, die den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit gibt unter „Gleichen“ zu „sein“ und die eignen Bedürfnisse und „Unterwegs eigene Stärken zu entdecken“.

 Siehe auch das MPS-Plattform für Geschwisterkinder: http://geschwister.mixxt.de