Narkose

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Narkosen bei Patienten mit MPS Typ VI sollten immer nur von einem sehr erfahrenen Narkosearzt durchgeführt werden. Die veränderten anatomischen Verhältnisse (die große Zunge, der enge Kehlkopf) sowie eine mögliche Instabilität im Bereich der ersten Halswirbelkörper erfordern viel Erfahrung und oft auch eine Spezialausstattung zur Narkoseeinleitung.

Vergessen Sie auch im Notfall nicht, den Narkosearzt auf die Erkrankung und die daraus entstehenden Probleme beim Intubieren aufmerksam zu machen. Stellen Sie sicher, dass auch die Lehrer in der Schule und andere Betreuer über diese Schwierigkeiten informiert sind, um diese Hinweise weitergeben zu können, falls Sie einmal nicht erreichbar sind.

Bitte beachten Sie unsere Seiten zum Thema „Anästhesie. Die MPS-Gesellschaft hält für Sie außerdem eine Broschüre mit den wichtigsten Informationen über Anästhesie bei Patienten mit Mukopolysaccharidose sowie einen Narkoseausweis bereit.

 

Autoren:
Dr. Elke Miebach (Uniklinik Mainz)
Bettina Wildi (Gesellschaft für MPS e.V.)
Christina Lampe (Uniklinik Mainz), Update 2011

Für den Bereich Physiotherapie:

Christine Wurlitzer (ehem. Kinderrehazentrum Usedom)
Dr. Bianca Link (Kinderspital Zürich)


Wiss. Berater:
Prof. Dr. Michael Beck
Prof. Dr. Kurt Ullrich

letztes Update: 2011

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