Wie frage ich einen Menschen mit Behinderung respektvoll?
Wann ist eine Frage ehrlich interessiert – und wann wird sie übergriffig?
Mit dem Projekt „Frag mich BESSER!“ möchten wir zeigen, wie Kommunikation auf Augenhöhe gelingen kann. Denn nicht jede Frage ist falsch. Entscheidend ist, wie sie gestellt wird – und ob der Mensch selbst im Mittelpunkt steht.
Wie frage ich einen Menschen mit Behinderung respektvoll?
Wann ist eine Frage ehrlich interessiert – und wann wird sie übergriffig?
Mit dem Projekt „Frag mich BESSER!“ möchten wir zeigen, wie Kommunikation auf Augenhöhe gelingen kann. Denn nicht jede Frage ist falsch. Entscheidend ist, wie sie gestellt wird – und ob der Mensch selbst im Mittelpunkt steht.
Der Titel „Frag mich BESSER!“ verändert seine Bedeutung, je nachdem, welches Wort betont wird.
FRAG steht für Mut: Trau dich, respektvoll zu fragen.
MICH steht für Selbstbestimmung: Sprich mit der betroffenen Person – nicht über sie.
BESSER steht für Haltung: Die Art der Frage entscheidet über die Begegnung.
FRAG mich besser!
Viele Menschen sind unsicher, wenn sie einer Person mit Behinderung begegnen. Aus Angst, etwas Falsches zu sagen, vermeiden sie das Gespräch oder schauen weg.
Doch Schweigen schafft oft mehr Distanz als eine ehrlich gemeinte Frage.
Dieses Video macht Mut, aufeinander zuzugehen. Es zeigt: Fragen dürfen gestellt werden – wenn sie respektvoll, wertschätzend und aus echtem Interesse kommen.
Wichtig:
Lieber respektvoll fragen als schweigend urteilen.
Frag MICH besser!
Menschen mit Behinderung erleben häufig, dass nicht sie selbst angesprochen werden, sondern Eltern, Begleitpersonen oder Angehörige.
Das kann entmündigend wirken – auch wenn es nicht so gemeint ist.
Dieses Video erinnert daran: Die betroffene Person ist Expertin oder Experte für das eigene Leben. Wer etwas wissen möchte, sollte sie direkt ansprechen.
Wichtig:
Nicht über mich sprechen. Mit mir sprechen.
Frag mich BESSER!
Nicht jede Frage fühlt sich gleich an. Manche Fragen zeigen echtes Interesse. Andere wirken wertend, distanzlos oder verletzend – oft, ohne dass es beabsichtigt ist.
Dieses Video zeigt, wie entscheidend die Formulierung ist. Kleine Veränderungen in der Sprache können einen großen Unterschied machen.
Denn nicht die Frage allein ist das Problem. Entscheidend ist die Haltung dahinter.
Wichtig:
Respektvolle Fragen schaffen Begegnung auf Augenhöhe.
Die drei Videos gehören zusammen. Sie zeigen unterschiedliche Blickwinkel auf eine Alltagssituation, die viele Menschen mit Behinderung kennen.
Es geht nicht darum, Fragen zu verbieten. Es geht darum, bewusster zu fragen, direkter zuzuhören und respektvoller miteinander umzugehen.
Unser Ziel ist es, Berührungsängste abzubauen, Selbstbestimmung zu stärken und Begegnungen auf Augenhöhe zu fördern.
Das Projekt richtet sich an Menschen mit Behinderung, Angehörige, Fachkräfte, Schulen, Vereine, Unternehmen und alle, die ihre Kommunikation reflektieren möchten.
Die Videos können genutzt werden, um Gespräche anzustoßen, für mehr Sensibilität zu sorgen und den Blick auf respektvolle Kommunikation zu schärfen.
Wir laden dazu ein, die Videos anzusehen, weiterzugeben und als Gesprächsanlass zu nutzen.
Denn gute Kommunikation beginnt nicht mit perfekten Worten. Sie beginnt mit Respekt, echtem Interesse und der Bereitschaft, dazuzulernen.
Sie möchten mehr über das Projekt erfahren oder die Videos im Rahmen einer Veranstaltung, Schulung oder Sensibilisierung einsetzen?
Gesellschaft für Mukopolysaccharidosen e. V.
Herstallstraße 35
63739 Aschaffenburg
E-Mail: info@mps-ev.de